The feeling of never being enough

goldschnee.com

Das Gefühl, alles was du tust, ist immer noch nicht ausreichend. Die Einen würden es vielleicht als Neid feststempeln, die Anderen als Selbstmitleid, aber es scheint manchmal so, als würde man 100 % geben und das über so viele Jahre und es reicht trotzdem nicht aus – andere ziehen einfach an einem vorbei und man kommt sich nicht mehr ausreichend vor. Ich meine das nicht nur in Bezug auf Blogger, sondern auch generell im Leben wenn man sich mit Gleichaltrigen, Arbeitskollegen oder sogar Familienangehörigen vergleicht und andere bereits ein Start-up erfolgreich führen und du immer noch mit deinem Bachelorstudium kämpfst.
Jeden, den man dazu um einen Rat bitten würde, würde sagen: „Vergleiche dich nicht mit Anderen, sondern gehe deinen eigenen Weg“. Natürlich haben sie da Recht, aber was ist wenn der eigene Weg nicht ausreichend für einen selbst ist und man sich ständig Druck nach mehr macht

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As the title already said, this post is dedicated to the feeling of never being enough, for anything. Some people would say it is a kind of self punishment or jealousy by looking at others and feeling sad about its own life. It is like you are giving always 100 % on everything and other are always more successful than you. This is not only about blogging it is also about comparing yourselve with people from same age, collegues or family members who already run a start-up and you are challenging with your bachelor thesis again and again…

By asking someone for a good advice, everyone would say that is not worth to compare with others and you should go your own way and be happy about the things you already achieved. But what if the achievements that others see are for you just a middle step on the way to your goal? In this case, the question is what is really an achievement? Rich people often want to earn more and more money. Singles want to have a partner. And people in relationships are afraid of missing something in their lifes. Where is finally the end?

DE:  Meine Freunde z.B. sagen mir, ich solle mich über das freuen, was ich bereits im Leben geschafft habe, aber wenn man sich selbst eigentlich andere Maßstäbe setzt, ist es nur das, was die Freunde als erfolgreich sehen und bei dir ist es vielleicht gerade mal ein Zwischenschritt zum eigentlichen Erfolg.
Die Frage ist hier jedoch auch, was ist Erfolg? Wer vermögend ist, will immer reicher werden. Wer gesund ist, will alles andere, jedoch denkt gar nicht, was für ein Geschenk es ist gesund zu sein. Wer Single ist, will in einer Beziehung sein. Wer in einer Beziehung ist, hat Angst etwas zu verpassen. Wo ist also das Ende?

Die hohen Erwartungen, die wir an uns selbst stellen, lass uns immer wieder zweifeln, ob wir wirklich glücklich sind oder ob da noch mehr aus uns rauszuholen ist. Und weshalb? Weil es ohne Träume, wohl kaum einen Grund gäbe weiterzumachen. Trotzdem verschwindet dieser Druck nicht, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass die sozialen Medien uns immer wieder klar machen, was für ein schönes Leben andere haben und unseres damit in den Schatten stellen. Irgendwie traurig, wenn man sein eigenes Leben nicht lieben lernt. Oder nicht?

Diesen Text habe ich angefangen zu schreiben aus Selbstmitleid. Weil ich Blogger gesehen habe, die in der vergangenen Zeit viel mehr geschafft haben, als ich es je schaffen werde und das obwohl sie viel kürzer dabei sind. Doch im Laufe des Schreibens habe ich gemerkt, dass ich genau so nicht sein will. Mich an ihnen zu vergleichen, bringt nichts. Es gibt immer bessere, stärkere, erfolgreichere und reichere Menschen als man selbst, aber man kann es nicht ändern, sondern lieber daran arbeiten wie man sein Leben so lenkt, dass man selbst am glücklichsten damit ist. Und man fängt damit an die kleinen Dinge wertzuschätzen. Freunde, Familie, eine Wohnung und Essen auf dem Tisch sind mehr Reichtum als man denkt. Und falls man doch Zweifel hat, einfach weitermachen. Immer weiter…

EN: Big expectations on ourselves causing that we are always on our way to achieve something. This is also the reason why we are sceptical about our happiness. But why? Maybe it turns us to move on and to realize your dreams but it is also a big pressure. It is never enough. Not only because of our inner pressure but also because of social media that always gives us the feeling that our lives are not sufficient enough.

I started to write this text as I get through my instagram feed and saw other bloggers who are much more successful than me through short time. But after writing and writing I realized that it is not worth to compare with others that have more beautiful bodies, more money or more followers. It is important to find the luck in your life and do anything to be happy in it. Having a home, friends and family is much worth than one think. And if it is not enough for you the only way to handle it is to move on and on… without thinking about past or future risks.

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